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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Biografie | Ratgeber

„Nur über seine Leiche“ von Brenda Strohmaier

Juli 14, 2019

Information:

Verlag: Penguin
ISBN: 978-3328103004
Seitenzahl: 336 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch. Ich danke dem Penguin-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Das Buch in einem Satz:
Dann fangen wir doch nochmal ganz von vorne an.

Handlung:

Mit 44 Jahren wird Brenda Witwe. Für sie beginnt ein Leben, was sie sich vorher nicht vorstellen konnte. Anstatt mit ihrem Mann das Leben zu genießen sucht sie jetzt einen Sarg aus, muss sich um Grabgestaltung Gedanken machen und ist plötzlich wieder Single. Alles fühlt sich unwirklich an. Mal gibt es Phasen, die nur so vorbeiziehen, andere Zeiten lassen sich nur schwer ertragen. Aber Brenda will nicht aufgeben.


Layout:

Das Cover zeigt die Zeichnung einer Frau, die schwarz gekleidet ist und eine Sonnenbrille trägt. Auf ihrem schwarzen Oberteil ist in geschwungener weißer Schrift der Titel zu Lesen. Der Untertitel „Wie ich meinen Mann verlor – und verdammt viel übers Leben lernte“ steht klein in Druckschrift darunter.


Fazit:

Der Titel liest sich erst einmal wie eine Krimikomödie für mich. Doch schnell wir klar, dass es eine autobiografische Geschichte ist. Brenda Strohmaier berichtet von der Krankheit ihres Mannes, seinem Sterben und alles, was danach kommt. Manchmal zynisch, sarkastisch, gefühlvoll oder auch sehr trocken reflektiert.
Es ist eine Mischung aus Lebensratgeber und Autobiografie.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Ich habe zwar „nur“ meinen Vater verloren, aber Brenda Strohmaier hat es geschafft, mir einen anderen Blick auf das Thema Tod und Trauer zu geben.
Das Buch kam genau zur richtigen Zeit.
Von mir 4 Eseslöhrchen.