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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Drama | Roman

„Das Schmetterlingszimmer“ von Lucinda Riley

September 29, 2019

Information:

Verlag: Goldman Verlag
ISBN: 978-3442485819
Seitenzahl: 672 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Das Buch in einem Satz:
Ein Geheimnis, dass ein Leben erschüttern kann.

Handlung:

Posy Montague hat ein bewegtes Leben hinter sich gebracht. Im Krieg verlor sie ihren geliebten Vater, ihre Mutter lebte ihr eigenes Leben, in dem für Posy kein Platz war und so wuchs sie bei ihrer Großmutter auf.
Nun hat sie ihre eigene Familie und sie möchte ihren siebzigsten Geburtstag in ihrem „Admiral House“ feiern, in dem sie groß geworden ist.
Familie und Freunde finden sich dazu ein und auch ein Gast aus Posys bewegter Vergangenheit, der ein ganz besonderes Geheimnis schon seit Jahrzehnten bewahrt.


Layout:

Ein rotes Herrenhaus in einem idyllischen Ambiente ist auf dem Cover zu sehen. Dar Titel im gleichen Rot steht direkt darüber. In weiß kann man den Namen der Autorin lesen. Für mich ist das Cover nichts Besonderes und sieht so aus wie unzählige andere auch. Aber natürlich reizt direkt der Name der Autorin einen weiteren Blick zu riskieren.


Fazit:

Ich bekomme von Lucinda Riley eine eher platte Familiengeschichte. Sie liest sich flüssig, aber ohne Wendungen oder wirkliche Höhepunkte.
In Rückblenden erlebt man Posys Vergangenheit und auch die Gegenwart bekommt ihren Raum. Das Geheimnis des Schmetterlingszimmers kommt für meinen Geschmack eher zu kurz, die Protagonisten sind eher platt und sie einen wirklichen roten Faden erkenne ich eher nicht. Es ist mehr eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die meist beliebig und zum Teil sehr konstruiert erscheinen.
Auch wenn ich das Buch einfach so weggelesen habe, hat es nicht besonders auf mich gewirkt. Ich habe es gelesen, weil halt Lucinda Riley draufsteht.
Meiner Meinung nach ist das Buch das bisher schwächste Werk der Autorin.
Für eine eher farblose Familiengeschichte gibt es von mir 3 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung: