Seite 101

100 Seiten sind Pflicht, ab Seite 101 wird es zur Kür.

„Biss zur Mitternachtssonne“ von Stephenie Meyer

weiterlesen

Der Erste – „Biss zur Mitternachtssonne“

weiterlesen

„Der Augenjäger“ von Sebastian Fitzek

weiterlesen

Der Erste – „Der Augenjäger“

weiterlesen
Fantasy

„Reich der Götter – Der Gott des Todes“ von Patrick Satters

von am November 24, 2013

Handlung

„Der Gott des Todes“ ist der erste Band einer Trilogie.

Azur wird nach seinem Selbstmord als Todesengel wiedergeboren. Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Er kann nicht vergessen, dass er einmal ein Mensch war. Er weiß, dass er mal eine Frau geliebt hat. Sonst hat er jedoch sein komplettes vorheriges Leben vergessen. Azur beschließt, dass er wieder sein altes Leben wiederhaben möchte. Durch eine List gelingt es ihm den Totengott dazu zu bringen, ihn wieder auf die Erde zu bringen.
Als er dort erwacht, stellt er jedoch fest, dass er noch immer nichts weiß. So macht er sich auf den Weg nach seiner Vergangenheit zu suchen und zu ergründen, warum er sich damals das Leben genommen hat. Doch es lauern viele Gefahren, was es Azur nicht einfach macht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Zum Glück ist er intelligent und gerissen genug, sich immer wieder aus vielerlei Gefahren zu befreien.

Layout

Ein rotes Cover auf dem sehr prominent eine Art Stierskelettkopf zu sehen ist. Wie auch dieser Schädel ist der Titel, der unter dem Kopf zu lesen ist, in einem warmen Goldton geschrieben. Das Layout wirkt minimalistisch und klar strukturiert. Dadurch prägt es sich dem Betrachter gut ein.

Fazit

Holla, die Waldfee, kann ich nur sagen. Ich hatte mir bei dem Klappentext was ganz anderes vorgestellt. Das erste Kapitel habe ich mit Begeisterung gelesen. Azur war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ich fand es beeindruckend, wie er sich auf keinen Fall mit seinem Schicksal, ein Todesengel zu sein, abfinden wollte. Wirklich clever überlistet er den Totengott. Er lässt sich nicht beirren.

Als Azur es dann endlich geschafft hat, als Mensch wieder auf die Erde zu kommen, war ich zunächst verwirrt. Azur erwacht in einer fiktiven Welt. Ich hatte einige Schwierigkeiten, mich zurecht zu finden. Aber Azur machte einfach weiter und legte dieselbe Intelligenz an den Tag, wie auch im Totenreich. Durch Tricks und Einfallsreichtum hilft er den Menschen, die er kennenlernt und auch sich selbst. Die ersten Seiten hatte ich immer mal wieder das Bedürfnis, einfach aufzuhören. Es war mir einfach zu viel Fantasy und die Geschichte ging mir irgendwie zu schnell. Es ergab für mich einfach kein rundes Bild. Aber irgendwann hatte ich es dann geschafft, mich der Geschwindigkeit und dem Erzählstil anzupassen und ab etwa Seite 100 war es dann ein Lesegenuss.

Die Sprache ist flüssig und Azur ein Hauptprotagonist, der mir von Anfang gefallen hat. Ich bin ihm sehr gerne auf der Suche nach seiner Vergangenheit gefolgt, obwohl es für mich so ganz anders war, als ich nach dem ersten Eindruck dachte.

weiterlesen

Liebesroman

„Einmal himmelblau und zurück“ von Andrea Bielfeldt

von am November 18, 2013

Handlung

Das Leben ist nicht immer einfach, das muss auch Johanna, genannt Jo, einsehen. Job verloren, Freund weg und zu gut für diese Welt. So kommt es, dass sie, obwohl sie ihren freien Tag hat, in der Glühweinbude auf dem Weihnachtsmarkt beim miesesten Wetter für ihren Kollegen einspringt. Aber was bei der ersten Betrachtung echt doof ist, entpuppt sich für Jo dann doch als Fügung des Schicksals. Vor ihr steht John und strahlt sie an. Jo glaubt zwar nicht an Liebe auf den ersten Blick, aber bei John muss sie sich eingestehen, dass es diesen Moment wohl doch gibt. Sie ist sofort hin und weg von dem Mann und sie verbringen eine Nacht zusammen, in der sie viel reden, gemeinsam essen und sich auch näher kommen. Für Jo steht fest, John ist der Mann ihres Lebens. Doch John kann nicht bei ihr bleiben, das Ticket in die USA hat er schon. Wird Jo ihre große Liebe irgendwann wiedersehen?

Layout

Das Cover ist passend zum Titel in pastelligen Blautönen gehalten. Man sieht die Silhouette eines küssenden Pärchens, links neben ihnen steht ein Koffer und im Hintergrund schwebt ein Herz. Es macht Lust auf das Buch, denn das Layout verspricht, dass es romantisch wird. Mich hat es sofort angesprochen und der kleine Junkie in mir musste aufgrund des Covers einfach kaufen.

Fazit

Das war ein schöner Quickie für zwischendurch. So lang wie ein guter Spielfilm, etwa 90 Minuten Lesestoff mit viel Potential für Kopfkino. Ich durchlebte alles an Gefühlswelt, was nur ging und wie nach einem tollen Liebesfilm fühlte ich mich danach rundum wohl.

Andrea Bielfeldt ist es gelungen, die Figuren auf wenigen Seiten so lebendig zu machen, dass man als Leser vor allem mit Jo lacht und weint, hofft und bangt und sich unsterblich in John verliebt. Ich meine, dass muss schon ein Schnittchen sein, wenn du selbst die Weihnachtslieder der Schlümpfe als nicht störend empfindest.

Ich lege diese Geschichte jedem ans Herz, der um selbiges mal wieder ordentlich Wärme spüren möchte, vor allem jetzt zur bevorstehenden Weihnachtszeit. Für zwischendurch, als Betthupferl oder Nachtisch genau richtig dosiert. Besser kann man Liebesgeschichten nicht schreiben.

Haaaach, und jetzt hol ich mir die Schlumpf-CD aus dem Schrank.

weiterlesen

Fantasy | Jugendbuch

„Der Junge, der Glück brachte“ von Nicholas Vega

von am November 7, 2013

Handlung

Lynette hat es nicht leicht im Leben. Mitten in der Pubertät, in der Schule die Außenseiterin und drei Geschwister die sie ständig ärgern und Unruhe in ihr Leben bringen. Doch zum Glück hat sie ihren Kumpel Sascha, der ist zwar manchmal anstrengend, dennoch ein liebenswerter Kerl.

Als ihre Mutter stirbt, da bricht für die Familie eine Welt zusammen. Der Vater versucht die Familie nun allein zu ernähren, doch das Geld ist ständig knapp, die Geschwister machen was sie wollen und jeder scheint mit seiner Trauer um die geliebte Mama allein zu sein.

Lynette, die wie ihre Geschwister einige Wochen von der Schule frei gestellt wird, kommt auch nach der Zeit noch nicht mit der Situation klar. Vor Kummer vergisst sie sogar die geliehenen Videospiele beim Verleih abzugeben.

Als ihr dieses wieder einfällt, ist der ältere, von Natur aus grimmige Inhaber noch grimmiger. Als Lynette jedoch von dem Tod ihrer Mutter erzählt, gibt er ihr ein geheimnisvolles Buch. Lynette ist verwirrt, nimmt es jedoch mit nach Hause und beginnt es zu lesen.

Von da an beginnt sich ihr Leben zu ändern. Zuerst ist es nur eine spannende Geschichte, doch dann betritt Lynette wirklich die Welt von Immerheim und Jeronimus. Als Jeronimus ihr sagt, dass er immer auf sie gewartet habe, versteht Lynette gar nichts mehr. Ist sie gerade dabei den Verstand für immer zu verlieren? Was macht sie bitte in einem Buch?

Aber Lynette fühlt sich sehr wohl bei dem neunjährigen Jungen, und so entflieht sie immer wieder der Realität, denn in Immerheim sind ihre Sorgen und Nöte unendlich klein. Ob sie es schafft, auch jemals wieder im wahren Leben glücklich zu sein?

Layout

Schon das erste Mal, als ich auf Facebook das Cover von Nicholas Vegas neuem Buch sah, war ich begeistert. Ich gebe zu, ich bin da eine sehr visuelle Leseratte. Wenn mich das Cover schon anspricht, dann ist meine Kaufbereitschaft riesengroß. Der Hintergrund ist cremefarben und in roter, einfacher und klarer Schrift steht mittig der Titel. Im Hintergrund, als eine Art Wasserzeichen ist ein Baum zu sehen und ein halber Schmetterling. Rechts vom Titel erkennt man in schwarzem Scherenschnitt einen Menschen der auf einer Sommerwiese steht. Viele kleine Schmetterlinge fliegen über die Wiese. Der Mensch schaut nach links oben. Von dort schaut auf die Silhouette eines Kopfs auf ihn herab. Der Mensch oben links in der Ecke und der rechts unten scheinen sich zu unterhalten.

Fazit

Ich hatte die große Ehre „Der Junge, der Glück brachte“ schon vor dem Erscheinungstermin zu lesen. Dafür bin ich Nicholas Vega überaus dankbar. Vielen Dank.

Ich hatte schon den guten bösen „Demor“ gelesen und wusste, bei dem Autor muss ich auf alles gefasst sein. Ich rechnete mit allem. Aber nicht damit. Wer hätte gedacht, dass ich so viele Tränen vergießen würde? Vor Rührung, vor Freude, aber auch vor Lachen. Ich überlege immer noch, ob ich nicht auch einmal auf einer Socke kauen sollte, wenn sich verrückt sein so toll anfühlt!

 Ich bekam eine Geschichte, die mich tief berührte, sie erinnerte mich an „Die unendliche Geschichte“, „Märchenmond“ und „Der kleine Prinz“ und war trotzdem so ganz anders. Sie hatte eine Botschaft. Sei doch nicht so traurig Claudia, schau doch mal um dich, überall ist Glück. Ein Zitat, welches sicher noch lange in mir nachhallen wird, ist folgendes: „Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da!

Dieses Zitat begleitet mich auch heute noch, erwärmt mein kleines Herz und verleiht mir Flügel. Es fühlt sich an wie das „Such-die-Freude-Spiel“ im Kinderbuchklassiker „Pollyanna“ von Eleanor H. Porter.

 Lynette war mir auf Anhieb sympathisch, ist sie doch so wie ich, von allem ein bisschen. Aber auch die anderen Charaktere lebten beim Lesen und ich schloss sie ins Herz.

Mit einfachen, berührenden Worten und mit einem Auge immer in der aktuellen Wirklichkeit (Lynette spielt „Kingdom Hearts“ und „Final Fantasy“) versteht es Nicholas Vega mich mitzunehmen in die Gedankenwelt seiner Figuren und erschafft mit ihnen eine ganz neue Welt, die aber so echt ist, das man sie förmlich vor Augen hat.

Wenn man Glück auf Rezept verschreiben könnte, dann müsste dort Jeronimus stehen, der Junge, der Glück bringt. Wenn man einen Kurort braucht, damit man zu sich selbst findet, dann reist doch mal nach Immerheim.

Eine tolle Geschichte, irgendwo zwischen Märchen, Fantasy und großer, berührender Literatur.

Großartig. Ich liebe dieses Buch! Danke Nicholas Vega, für diese wundervolle Geschichte, die für mich mehr ist, als nur ein Buch!

weiterlesen

Manga und Comic

„Interview mit einem Vampir“ von Anne Rice

von am November 3, 2013

Da ich bekennender Otaku bin, und ich sehr gerne auch Mangas und Comics lese, war es nur eine Frage der Zeit, diese Rubrik aufzunehmen.

Handlung

Der Comic „Interview mit einem Vampir“ ist inhaltlich das Kapitel um den Jungvampir Claudia aus Anne Rices gleichnamigen Roman. Die Geschichte wird aus Claudias Sicht erzählt.

Claudia wird von Lestat zum Vampir gemacht. Zunächst ist sie ein sehr ausgeglichenes und lernfreudiges Kind. Aber mit den Jahren wird sie unruhiger. Ihr Leben im Körper eines Kindes macht sie unzufrieden und sie will wissen, wer ihr das angetan hat. Von ihren beiden Vampirvätern Lestat und Louis erfährt sie nach und nach die Wahrheit.

 

Layout

Der Comic ist wirklich was besonderes. Es kommt im Hardcover daher und der seperate Schutzumschlag ist samtig. Es war ein großartiges Gefühl es unter den Fingern zu spüren, nachdem die Folie weg war. Die Zeichnungen von Ashley Marie Witter sind grandios gelungen. In Sepia gehalten versprühen die erzählenden Bilder viel Atmosphäre. Die Zeichnungen wirken wie alte, vergilbte Fotos. Alles ist im andauerndem Zwielicht gehalten, so dass man als Leser einen Einblick in die Vampirwelt erhält. Durch diese Farbgebung sehen die Blutdarstellungen schon sehr bedrohlich aus.

 

Fazit

Schon als ich im Newsletter von Carlsen gelesen habe, das „Interview mit einem Vampir“ erscheint, war ich ganz aufgeregt. Ich liebe den Film, ich bin fasziniert vom Buch und ich bewundere Anne Rice. Da musste ich dieses Comic auf jeden Fall besitzen. Und es hat sich so sehr geloht. Ich kenne das Buch als Lestats Sicht, Louis erzählt sie mir im Film und nun Claudias Sichtweise. Richtig gut. Ich habe das Gefühl, jetzt ist die Story erst komplett.

Die Zeichnungen von Ashley Witter nehmen mich mit in die stets herrschende Dunkelheit und ist Zwielicht der Vampirwelt. Mit viel liebe zum Detail und sehr echt werden die Protagonisten dargestellt. Wort und Bild ergeben eine Einheit und machen den Comic zu einem wahren Highlight und Muss für jeden Comic, Anne Rice und Vampirfan.

weiterlesen

Autoren

6 Fragen an Steffen Wittenbecher

von am Oktober 28, 2013

Name?

Steffen Wittenbecher

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Interessante Frage. Ich hatte seit einigen Jahren bereits das Bedürfnis, meine Gedanken aufzuschreiben, aber selbst nicht daran geglaubt, dass ich es wirklich tun könnte. Dann lag ich eines Nachts im September 2012 wach und in dieser Nacht entschloss ich mich, es einfach auszuprobieren. Die Schreiberei ist also noch relativ frisch und dass bereits  ein Buch fertig ist erstaunt mich stets aufs Neue. Beim Schreiben selbst bemerke ich  immer wieder, dass ich das tue, was mir von Herzen Spaß macht, und es tut mir einfach gut.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Ich hatte immer gedacht, dass ich auf gar keinen Fall Krimis schreiben will, bis Ingeborg in meinem Kopf erschien, s. unten. Von daher würde ich mich jetzt nicht festlegen wollen, welches Genre mein liebstes ist. Aber ursprünglich dachte ich, dass es wohl Fantasy wäre.

Ich schreibe mittlerweile das, was mir Spaß macht. Im Prinzip schreibe ich gerade an einem Fantasybuch, einem Tatsachenbericht – und einen Krimi / Humorvolles habe ich, wie erwähnt, gerade geschrieben. Damit ist eigentlich so einiges abgedeckt. Einen Reisebericht könnte ich mir auch noch vorstellen oder einen Science-Fictionroman (ich interessiere mich einfach für viel zu viel, als dass ich mich festlegen könnte). Was ich mir (derzeit) nicht vorstellen kann ist, eine dieser Herzschmerzschnulzen zu schreiben.  Okay, Sach- und Fachbücher auch nicht.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Auch wenn es sich unglaubwürdig anhört: die Geschichte ist in ihren Grundzügen irgendwann plötzlich in meinem Kopf. Die Ideen dazu kommen mir in alltäglichen Situationen, vor dem Einschlafen  zum Beispiel. Am häufigsten kommen die Ideen, während ich entspannt in der Dusch-Badewanne liege – eine richtige Wanne haben wir in dieser Wohnung nicht 😉 Ich träume vor mich hin und auf einmal ist sie da – die Idee. Zum Beispiel: Ich hatte eigentlich seit Oktober2012 an einem anderen Buch geschrieben, das allerdings noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird, weil  es eher im Fantasy-Bereich anzusiedeln ist und auf rd. 1000 Seiten ausgelegt ist (3 Bände). Ich war gerade bei rd. 300 geschriebenen Seiten, als eines Tages im Sommer diesen Jahres in der Duschwanne Ingeborg Ginster in meinem Kopf erschien! Und das, obwohl ich thematisch in einem ganz anderen Genre unterwegs war. Sie nahm immer mehr Form an und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte aus meinem Kopf heraus musste. Also habe ich das andere Projekt unterbrochen und Ingeborg ihren Lauf (im wahrsten Sinne) gelassen.

Wenn ich mir meine Antwort durchlese, hört es sich schon merkwürdig an – aber ich verspreche, das ist die Wahrheit.

Wer sind deine Vorbilder?

Ich kann nicht verhehlen, dass Tolkien gedanklich,also rein vom Zauber der Fantasie her, einen großen Eindruck bei mir hinterlassen  hat. Ja, der gute Tolkien. Eindeutig.

Was liest du selbst am liebsten?

Mein letzter Roman war „Herr der Ringe“. Ich muss sagen, dass ich selbst zur Zeit gar nicht sooo viel lese. Ich lese täglich die Nachrichten aus der Welt und die entsprechenden Foren dazu, aber das ist mit der Frage sicher nicht gemeint gewesen 😉 Ansonsten habe ich früher immer gerne Märchen, Science-Fiction und Fantasy-Geschichten gelesen; nein, eher verschlungen. Ich bin ein sehr beinflussbarer Mensch und würde mir den Stil anderer Autoren angewöhnen, wenn er mir gefällt. Daher unterlasse ich es derzeit, andere Bücher zu lesen, bis sich mein (ja eigensinniger) Stil unveränderlich gefestigt hat.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Meine Lieblingsmusik, ein freier Kopf *, die Zigarette zum Kaffee, was mich daran erinnert, dass ich aufhören sollte (nicht mit dem Kaffee)

(*damit meine ich, dass ich die Geschichte nicht nur schreibe, sondern sie erlebe – also in der Geschichte selbst anwesend bin)

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Ja, man findet mich auf folgende Seiten:

www.fackelputzer.de (Homepage mit Blog-Element)

www.ingeschenk.fackelputzer.de (Buchseite)

Facebook: https://www.facebook.com/steffen.wittenbecher.9 (Persönliche Seite)

und https://www.facebook.com/pages/Ingeschenk/205203586320873 (Buchseite)

Twitter: https://twitter.com/WittenbecherS

Ich freue mich über einen Besuch!

Ich danke Dir sehr für die Beantwortung der Fragen und wünsche der lieben Ingeborg viel Glück!

weiterlesen

Humor | Krimi

„Ingeschenk“ von Steffen Wittenbecher

von am Oktober 25, 2013

„Ingeschenk“ vereint Humor, Krimi und Thriller.

Handlung

Ingeborg Ginster ist nicht mehr die Jüngste, sie wirkt leicht schrullig und hat so ihre Eigenarten. Um nichts zu vergessen schreibt sie alles auf und wie viele, in die Jahre gekommene Menschen, hat sie Rituale und Tagesabläufe, die sie strikt einhält. Wenn dann mal was nicht so läuft, wie sie sich das vorstellt, dann bringt sie das aus dem Konzept.

So auch an diesem Morgen, wo das Unglück und die ganzen Verstrickungen ihren Lauf nehmen.  Ausgerechnet an ihrem Duschtag, wird sie vom Postboten gestört. Zu allem Überfluss ist das nicht mal ihr geliebter Herr Schmidt, sondern ein Neuer. Der hat nicht mal Zeit für ein Glas Orangensaft. Er hat es so eilig, dass sogar Kater Helmut einen Tritt kassiert, als er ihm den Weg versperrt. Nachdem auch noch am Abend Ingeborgs Lieblingstasse von ihrer besten Freundin durch Kater Helmut zu Bruch geht, ist der Tag gelaufen. Frau Ginster geht ins Bett und hofft, dass die nächsten Tage besser werden. Doch das war nur die Vorhut von Irrungen und Wirrungen, die Ingeborg Ginster noch bevorstehen.

Layout

Auf mich wirkt das Cover wie eine Kollage. Man sieht eine Frau mit Kittelschürze, sicher Frau Ginster von hinten. Sie hat ein Messer in der Hand, welches sie hinter sich versteckt. In der anderen Hand hält sie eine Bratpfanne. Vor ihr schaut den Leser der Kater Helmut an. Mich persönlich spricht das Layout nicht unbedingt an. Bei dem Kater denke ich irgendwie an „Salem“ von „Sabrina“ und auch dieses „zusammengeschusterte“ wirkt eher willkürlich. Für mich persönlich ist das Layout und das Cover immer erstes Kaufkriterium. Neugierde weckt es leider bei mir nicht.

Fazit

Was das Cover einem vermiest, macht der Inhalt wieder wett. Ich weiß nicht, wie es Steffen Wittenbecher geschafft hat, aber ich war auf einmal die verwirrte Ingeborg. Irgendwann war ich in ihrem Kopf und war selbst verwirrt und litt an Vergesslichkeit.  Und das lag jetzt nicht daran, dass ich nicht verstanden habe, was der Autor schrieb. Sondern der einfache, humoristische Erzählstil  hat mir Ingeborgs Denken nähergebracht und mir eine Tür in ihr Leben geöffnet. Ich musste immer an meine leider schon verstorbene Oma denken, sie hatte auch so eine geblümte Kittelschürze an. Bei Ingeborg sah es auf einmal aus und es roch auch so, wie früher bei meiner Oma. Unglaublich.

Zu Anfang fiel es mir sehr schwer, da Ingeborg viel mit sich selbst und dem Kater redete. Das bekam ich erst gar nicht so sortiert. Und alles wirkte auf mich krampfhaft lustig und grotesk. Es war auf den ersten Seiten für mich nicht rund genug und die Geschichte tröpfelte so ein wenig vor sich hin. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, dass ich mich zurecht fand und nicht mehr nachdenken musste. Die Handlung und Ingeborg erschlossen sich mir von ganz alleine.

Jeder, der intelligente humoristische Literatur, aber auch Krimis liebt, der sollte sich mit Ingeborg Ginster anfreunden. Spannend und kurzweilig, weil einfach irgendwie anders und schräg, ist „Ingeschenk“ ein Schmankerl für zwischendurch.

Ich habe mich, im Ganzen betrachtet, gut unterhalten gefühlt.

weiterlesen

Fantasy

„Der Roboter Archimedes und der Kanonenkönig“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

von am Oktober 22, 2013

„Der Roboter Archimedes und der Kanonenkönig“ ist das zweite Buch der Buchreihe um den Gartenroboter Archimedes.

Handlung:

 

Archimedes hat sich in Irgendwo richtig eingelebt und sein Leben könnte richtig schön. Das Spielparadies soll eröffnet werden und alle Einwohner von Irgendwo freuen sich drauf. Doch dann erhalten sie Post vom Kanonenkönig Kalle Kass.

Der braucht Eisen um sich eine Kanone zu bauen und hat von Archimedes gehört. Mit dieser Kanone will er in den Krieg ziehen.

Archimedes wird entführt, aber zum Glück helfen ihm seine Freunde, allen voran die vier Freunde der Rasselbande.

Layout:

Auf dem Cover ist für mich ganz klar in einfacher Skizzierung „Eisenstadt“, die Heimat des Kanonenkönigs, zu sehen. Sehr gelungen, wie ich finde. Obwohl es sich um eine so einfache, kindliche Zeichnung handelt, transportiert es für mich das Düstere, was der Kanonenkönig nach Irgendwo bringen will.

Außerdem sind auch einige Zeichnungen im Buch vorahnden.

Fazit:

Ich lege es jedem ans Herz, der Kind geblieben ist, der Kinder hat oder ein Geschenke für ein Kind braucht.

Archimedes schleicht sich ins Herz hinein und auch mich als Erwachsenen berührt die Geschichte. Haltet nur zusammen, dann könnt ihr auch gegen den mächtigsten und bösesten Gegner bestehen.

Auch die Zeichnungen im Buch sagen mir sehr zu. So bekommen die beschriebenen Charaktere ein Gesicht.

Die Geschichte endet offen, man sieht eine silberne Scheibe am Himmel. Das weist auf Band drei hin, den ich auf jeden Fall auch lesen werde. Was dem armen kleinen Roboter wohl noch alles wiederfährt?

weiterlesen

Autoren

6 Fragen an Wilhelm Ruprecht Frieling

von am Oktober 20, 2013

Name?

Wilhelm Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Bereits in der Volksschule verfasste ich heimlich Verse und kleine Gedichte. Mein Klassenlehrer quittierte mein gelegentliches Desinteresse an seinem Unterricht im Zeugnis mit der Bemerkung: »Wilhelm Ruprecht schreibt heimlich unter der Bank Gedichte«. Das heimliche Verseschmieden vermochte mir der Herr Oberlehrer trotz massiven Rohrstockeinsatzes nicht auszutreiben. Dafür hatte er etwas bemerkt, das Folgen haben sollte: Ich träumte und phantasierte lieber als zu lernen, und ich verdichtete im wahrsten Sinne des Wortes meine Träume.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Als gelernter Journalist komme ich vom Sachbuch. Von meinen inzwischen rund 50 veröffentlichten Büchern sind in den letzten Jahrzehnten Sachbücher dauerhaft erfolgreich gewesen. Meine Leser sagen, dass ich komplexe Zusammenhänge in eine klare und verständliche Sprache bringen und unterhaltsam aufbereiten kann. – Viel lieber als Sachbücher aber schreibe ich humorige Geschichten und Satiren, die sich durchaus auch ins Absurde steigern dürfen. Derzeit verfasse ich eine mehrteilige Reihe für Kinder unter dem Titel »Der Roboter Archimedes«.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Nach der Basisidee, die mir meist spontan einfällt, schreibe ich ein Inhaltsgerüst und ein Exposé, das die angepeilte Zielgruppe definiert. Danach recherchiere ich in lockerer Form Daten, Fakten, Infos, Aussagen und auch Bildideen, die im nächsten Schritt in feste Formen gebracht werden. Meistens arbeite ich gleichzeitig an mehreren Büchern, wobei mein größtes Problem die Konzentration ist, die erforderlich ist, um eine Arbeit zügig abzuschließen. Ist ein Manuskript endlich in der Urfassung fertig, überarbeite ich es noch einmal komplett und schreibe meistens den Einstieg neu, weil mir die erste Version zu langweilig vorkommt. Dann geht der Text zum Lektor, darauf zum Korrektor und zum guten Ende in die Herstellung.

Wer sind deine Vorbilder?

Ich bewundere jeden, der konsequent seinem eigenen Stern folgt und alles daran setzt, seine Träume zu verwirklichen.

Logo mini

weiterlesen

Kinderbuch

„Der Roboter Archimedes und die Rasselbande“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

von am

Handlung

Der kleine Roboter Archimedes wird nach langer Dienstzeit in seinem Job als Gartenroboter durch einen moderneren Zeitgenossen ersetzt. Da Archimedes nun nicht mehr von Nutzen ist, beschließt er fortzulaufen.

Seine Reise führt ihn durch den Wald bis hin in eine kleine Stadt, die Irgendwo heißt. Dort hat er es zunächst gar nicht leicht. Die Bewohner wissen nichts mit ihm anzufangen und sind sehr skeptisch, was er denn für ein Zeitgenosse ist. Schnell wird jedoch klar, dass Archimedes ein herzensguter Roboter ist, und er findet schnell Freunde in der Stadt. Die Rasselbande, vier Kinder aus dem Dorf, die nur Flausen und Streiche im Kopf haben, machen es Archimedes leicht, sich schnell zu Hause zu fühlen.

 

Layout

Das Cover sieht aus wie eine Kinderzeichnung. Es zeigt eindeutig den kleinen Roboter Archimedes. Sehr süß und passend, wie ich finde, für ein Kinderbuch. Es gibt sogar einige Zeichnungen von Archimedes im Buch.

 

Fazit

Das war mal schnell durch. Ich war ja erst skeptisch. Aber mir wurde der Roboter Archimedes ans Herz gelegt, und genau da hat er sich auch rein geschlichen. Wie habe ich mit ihm mit gelitten, als er ausrangiert werden sollte. Das tat mir richtig leid für ihn. Und ich habe mich so sehr gefreut, als er endlich Freunde fand, und dann auch noch einen anderen Roboter kennenlernte.

Mich als Erwachsene hat die Geschichte abgeholt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es genau dasselbe mit den Kindern tut. Egal, ob das Buch vorgelesen wird, oder man es als Leseanfänger selber heimlich unter der Bettdecke schmökert. Archimedes nimmt einen an der Hand und führt den Leser in sein Irgendwo. Die Bilder, die immer mal wieder im Buch auftauchen, tun ihr übriges, die Geschichte zu einer runden Sache werden zu lassen.

Ich könnte mir die Geschichte auch total gut als Hörspiel vorstellen. Vielleicht kann Archimedes ja auch Benjamin Blümchen Konkurrenz machen?

Toller Auftakt und ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Ich wünsche dem kleinen Roboter alles Gute auf seinen Abenteuern.

weiterlesen