„Shelter“ von Ursula Poznanski

Thriller

Infomartion

Verlag: Loewe
ISBN: 978-3743200517
Genre: Thriller
Seitenzahl: 432 Seiten
Format: eBook, gebundenes Buch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das gebundene Ausgabe.

Das Buch in einem Satz:
Wer anderen eine Grube gräbt, der fällt selbst herein

Meine Beute, mehr kann ich nicht dazu sagen. Es steht Poznanski drauf. Natürlich musste das in meinen Besitz kommen und in mein Bücherregal einziehen.

Aktuelles Thema

In „Shelter“ gelingt es Ursula Poznanski ein hochaktuelles Thema in einen spannenden Roman zu verpacken. Es geht um den Umgang mit den sozialen Medien und dem Appell, sich doch immer wieder zu hinterfragen, was man glaubt und was nicht.

Benny spürt das am eigenen Leib. Auf einer etwas langweiligen Geburtstagsfeier beschließen Benny und seine Clique eine „Ente“ ins World Wide Web zu verbreiten. Nach den Vorbereitungen bringen sie das Gerücht in Umlauf, dass es Aliens gibt, die für so manches auf der Erde verantwortlich sein sollen.
Ganz schnell wird dieses Projekt größer als gedacht und schlägt ungeahnte Wellen.

Parallelen

Die Geschichte erinnerte mich direkt an ein Buch von Gudrun Pauseweg. Wie bei dem Buch „Die Welle“ gibt es die, die zu der Verschwörung gehören und die, die nicht dazu gehören. Es wird fanatisch und auch vor Gewalt wird nicht zurückgeschreckt. Entweder du gehörst dazu oder du bist der böse Gegner.
Es ist spannend und mit jeder weiteren Seite wird es spannender. Es geschieht gar nicht so viel, viel spielt sich halt auf den Social Media Plattformen ab. Dennoch werden die Charaktere entwickelt und ich als Leserin habe meine Lieblinge der Protagonisten und eben die, die weniger sympathisch sind.

Das Ende

Dreiviertel des Buches haben mich restlos begeistert. In der gesamten Geschichte stellt man als Leser Theorien auf, was vor sich geht. Und dann kommt das Buch zum großen Finale. Das fand ich eher schwach. Nicht, weil es nicht spannend und rasant war, sondern weil es sehr konstruiert daher kam.
Ich rätsel sehr gerne bei Büchern, mir ist es auch nicht wichtig, dass ich die Geheimnisse vorhersagen kann. Aber wenn etwas geschieht was irgendwie den „Ja ne, ist klar“ Charakter hat, nimmt das dem Buch ein wenig den Logik. Dass das Ende so war, wie es eben ist, muss es schon zu vielen Zufällen kommen.

Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten und trotz der Schwäche am Ende hat das Buch auf jeden Fall 5/5 Eselsöhrchen verdient.

Vergebene Eselsörchen:

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