„Sophias Träume – Die Farben der Schönheit“ von Corina Bomann

Frauen Historie Roman

Information

Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3864931178
Seitenzahl: 576 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch.

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Das Buch in einem Satz:
Wenn man alles verloren hat, dann kann man nur noch einmal von vorne anfangen, um sein Glück zu finden.

Dies ist nun der 2. Band der Farben-Trilogie von Corina Bomann. Wer sich nochmal die Rezension des ersten Bandes durchlesen mag, der findet diese hier.

Ich habe dem Buch sehr entgegengefiebert, denn der erste Band hörte mit einem bösen Cliffhänger auf.

Sofort wieder drin

Band 2 steigt ohne Umschweife in die Fortsetzung der Handlung ein. Im Laufe der Geschichte bekommt man immer wieder kleine Brocken der Vorgeschichte hingeworfen, so dass man schnell wieder alles auf dem Schirm hat, was im vorherigen Band geschehen ist.

So finde ich schnell wieder in Sophias Geschichte rein.

Die Protagonisten ändern sich im Großen und Ganzen nicht, alle sind noch da, die man im ersten Band schon liebgewonnen hat.

Ich möchte gar nicht so viel spoilern, deswegen wird diese Rezension ein wenig kürzer ausfallen.

Schicksal is a Bitch

Ich verrate nur soviel. Es gibt einige Wendungen im Buch. Einige, mit denen ich gerechnet habe, weil sie einfach in die Handlung perfekt passten, andere waren eher erstaunlich und nicht so durchsichtig.

Trotz Vorhersehbarkeit baut sich eine Spannung auf, die mich das Buch hat in Windeseile durchlesen lassen. Für Sophia läuft natürlich nicht alles rund. Das Schicksal ist immer wieder gemein zu ihr, dennoch verliert sie nie ihre Zuversicht.

Was mir sehr gefällt ist die geschichtliche Komponente des Buches, die die frühe Welt der Schönheit zeigt und den Leser in die Welt von Beauty-Riesen Miss Arden entführt. Dabei kommen einige Fakten ins Buch, dabei wirkt es jedoch nie wie eine stumpfe Geschichtsstunde. Sophias Schicksal steht immer im Vordergrund, ist aber an einigen Punkten mit dem sogenannten „Puderkrieg“ verwoben.

Cliffhänger

Natürlich wird in diesem Band noch immer nicht alles geklärt, was in Band eins schon angefangen hat. Das Buch endet wieder mit einem Cliffhänger, den ich dieses Mal jedoch viel besser ertragen kann. Denn der eine Handlungsstrang ist gerade nicht mehr so spannend und der andere Handlungsstrang hat ersteinmal einen doch versöhnlichen Abschluss am Ende.

Weil die Geschichte an einigen Stellen doch durchsichtig war und ich vorher schon ahnte, was geschehen wird, bekommt Band zwei gute 4 Eselsöhrchen.

Ich freue mich schon sehr auf den November, denn dann bekommt die Trilogie ihren Abschluss.

Vergebene Eselsörchen:

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