Seite 101

100 Seiten sind Pflicht, ab Seite 101 wird es zur Kür.
Historie | Liebesroman

„Der Turm der Liebenden“ von Catherine Aurel

Dezember 9, 2019

Information

Verlag: Penguin Verlag
ISBN: 978-3328104100
Seitenzahl: 624 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook. Ich danke dem Penguin-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Das Buch in einem Satz:
Viele historische Fakten mit ganz viel Liebe in einem Roman.

Handlung

Nachdem Abelardo Gualandi seine Frau und sein Kind bei der Geburt verloren hat, hadert der Geschäftsmann mit seinem Schicksal.
Auf einer seiner Reisen trifft er auf ein kleines, in Lumpen gehülltes Mädchen. Sie stellt sich ihm als Aziza vor. Sofort erkennt Abelardo das Potential in dem Kind und nimmt es mit zu sich nach Pisa. Aziza wird gefördert und Aziza dankt es ihrem Ziehvater, indem sie das Wissen nur so in sich aufsaugt und immer mehr wissen will.
So wächst sie in Pisa zu einer jungen Frau heran, die eines Tages auf Nino, in den sie sich verliebt. Doch das mit der Liebe ist nicht so einfach, wie das Wissen, was sie sich angeeignet hat. Die Liebe folgt eben ihren eigenen Gesetzen.


Layout

Das Cover zeigt eine junge Frau in einem gelben Kleid, welches auf die Skyline von Pisa schaut. Das Cover ist sehr farbenfroh und hell gestaltet. In gelb steht der Titel mittig auf dem Cover. Der Name der Autorin ist oben zu finden.


Fazit

Historisch überzeugt das Buch sehr. Ich mache als Leserin eine sehr lebendige Zeitreise in das Pisa und erlebe den Turmbau, die Gepflogenheiten und das Leben der Menschen hautnah mit.
Da hat die Autorin gute Recherche betrieben und das liest man voller Leidenschaft in den Zeilen.
Leider war für mich die Grundstory nicht so ganz rund.
Es zog sich manchmal sehr in die Längen, so dass ich einiges Durchhaltevermögen brauchte um diese langen Strecken zu überstehen.
Obwohl ich die Hauptprotagonisten von Anfang an begleite und sie aufwachsen „sehe“ bleibt sie dennoch irgendwie platt und farblos.
Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und am Schluss das Gefühl gehabt, Pisa nun besser zu kennen.
Für eine gut recherchierte Zeitreise mit einer Liebesgeschichte gibt es von mir 4 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung: