„Die Auslese“ von Joelle Charbonneau

Dystopie Fantasy Jugendbuch

Information

Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-6184-1
Genre: Fantasy, Young Adult, Urban Fantasy, Dystopie
Seitenzahl: 1120 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf die Trilogie-Gesamtausgabe im Taschenbuchformat!

Das Buch in einem Satz:
Nur wenn man alle Prüfungen besteht, dann darf man überleben.

Durch Zufall bin ich auf diese Trilogie gestoßen und die viele positiven Rezensionen haben mich dazu gebracht, es mir zu kaufen.

Die Auserwählte

Schon lange gab es keine Kandidaten aus Five Lakes für die Auslese. Als Cia und drei ihrer Mitschüler nach Abschluss ihrer Schullaufbahn erfahren, dass sie um einen der begehrten Studienplätze an der Universität von Tosu-Stadt kämpfen darf, ist sie gemischter Gefühle. Eigentlich war es immer ihr Wunsch, in die Stadt zu gehen und zu studieren. Aber nachdem ihr Vater ihr von seiner Auslese berichtet hat, weiß sie nicht, wie sie nun reagieren soll. Und schnell wird in der Auslese klar. Entweder man besteht die Auslese und überlebt, oder man stirbt.

Die schöne neue Zukunft scheint nur auf den ersten Blick erstrebenswert. Cia muss schon bald einsehen, dass dieses System des Commenwealth anders ist, als es scheint.

Panem und Bestimmung

Das Buch ist eine Mischung aus Panem und der Bestimmung. Allerdings ist es ein sehr schwacher Abklatsch. Eigentlich mag ich das Setting und auch die Grundidee. Und die Protagonisten sind solide ausgebarbeitet. Allerdings kann ich nicht so viel mit der Erzählweise anfangen. In kurzen Sequenzen erzählt Cia ihre Geschichte. Ich hab das Gefühl, als renne sie in ihrer Erzählung durch die Story, man bleibt nie lange in einer Situation. Und auch dieses Kontinuierliche ist kratzt an der Stimmung. Der Autorin will es irgendwie nicht gelingen, einen Spannungsbogen aufzubauen. Immer, wenn man gerade denkt, dass man was greifen kann, ist die Situation schon wieder rum.
Ich weiß gar nicht so genau, woran das liegt.

Vielleicht sind mir die Sitautionen zu kurz geschildert und es gibt zu viel „Leerlauf“, obwohl die Tage, an denen nichts geschieht mit „Ein paar Tage später“ oder ähnlichen Phrasen übergangen werden.

Im Großen und Ganzen war es eine nette Geschichte, aber im Vergleich zu ähnlichen Büchern doch sehr viel schwächer.

Deswegen gibt es von mir nur 3 von 5 Eselsöhrchen!

Vergebene Eselsörchen:

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