„Leichenblässe“ von Simon Beckett

Krimi Thriller

Information

Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3-8052-0866-6
Seitenzahl: 415 Seiten
Genre: Thriller, Krimi
Format: eBook, Taschenbuch, gebundene Ausgabe, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe.


Das Buch in einem Satz:

Alle Stufen der Verwesung sind abgedeckt.

Da hab ich nun den 3. Fall von David Hunter durch. Das Schicksal führte mich an diese Buchreihe. In diesem Fall war es eine gute Freundin, die mir die Bücher quasi aufs Auge gedrückt hat. Von alleine wäre ich, denke ich, nicht auf die Thrillerreihe von Simon Becket gekommen. Das Cover, nur schwarz und weiß, lud mich nun wirklich nicht zum Verweilen ein. Aber der erste Band fesselte mich gleich, Band 2 und 3 sorgten für große Liebe.

Sehr detailreich

Schon zu Beginn von „Leichblässe“ bekommt der Leser sehr wortgewandt das Aussehen einer verwesenden Leich beschrieben. Und das zieht sich auch durch das Buch. Ich würde fast sagen, wenn man mit diesem Buch durch ist, kann man zumindest als angelernter Pathologe, anfangen zu arbeiten. Das ist wirklich nichts für schwache Gemüter und ist das eine oder andere Mal grenzwertig ekelhaft.

Spannend

Nichts desto trotz fügen sich diese an Ekelhaftigkeit kaum zu übertreffenden Leichstadien in das Gesamtsetting ein. David Hunter ist vor den Ereignissen in London geflüchtet und besucht seinen Mentor in Tennessee. Der betreibt dort eine sogenannte „Body-Farm“, auf der man die Verwesungsstadien unter verschieden Bedingungen beobachten kann. Während Hunters Aufenthalt wird sein Mentor zu einem Fall berufen, David geht als Assistent mit,

Mitfühlend

David Hunter wird als Hauptprotagonist weiterentwickelt. Er steht Ängste aus, er fragt sich, ob er nach all den Ereignissen im letzten Fall überhaupt noch geeignet für den Job ist. Er arbeitet mit größter Bewunderung mit seinem Mentor zusammen.
So wird David Hunters Geschichte um einiges mehr facettenreich. Der Leser leidet und fühlt unentwegt mit. Auch das Spürnasengen wird im Leser angesprochen.

Bis zum Schluß bleibt es spannend.
Mir war zwar von Anfang klar, dass es dieser eine nicht sein konnte. Aber ich kam nicht auf den richtigen Täter. Also hat das Buch es erfüllt, mich bis zur letzetn Seite zu fesseln.

Lesebändchen

Ich muss es erwähnen. Es gibt ein Lesebändchen. Erwähnte ich schon, dass ich Lesebändchen liebe? Nein? Dann betone ich es hier noch einmal: Ich liebe Lesebändchen.

Von mir gibt es 5/5 Eselsöhrchen für gelungene, anschauliche Pathologie.

Vergebene Eselsörchen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Abgabe eines Kommentars ist mir bewusst, dass persönliche Daten, die von mir angegeben wurden, gespeichert werden. Die Daten werden gemäß der Datenschutzerklärung gespeichert und verarbeitet. Über meine Rechte wurde ich in der Datenschutzerklärung belehrt.