„Mana Loa Familienbande“ von Astrid Rose

Drama Fantasy Liebesroman

Handlung

In jungen Jahren erlebt Nina Lorenz eine Gewalttat, die es ihr schwer macht, eine neue Beziehung einzugehen. Doch dann lernt sie Tom kennen.

Nina hat Visionen, wenn sie fremde Menschen berührt. Sie bekommt von einer Frau, die hawaiianisch spricht, Rätsel und Aufgaben gestellt, die sie lösen muss, um diese Menschen vor igendetwas zu schützen, zu retten oder das Leben zu beeinflussen.

Tom McAllister bleibt jedoch nicht lange fremd. Er bemüht sich sehr um Nina und tut alles, um sie zu erobern und achtet sehr darauf, dass ihrer Seele nicht noch mehr Leid angetan wird.

Schnell ist klar, dass das Tom ein Geheimnis in sich trägt. Ninas Aufgabe ist es, dieses zu lösen und seine Familie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach tiefe Zuneigung. Als ein Anruf aus Hawaii kommt, dass in seiner Familie ein schrecklicher Unfall passiert ist, ist Nina eines klar: Sie muss mit ihm fliegen und seinem Geheimnis auf die Spur kommen, denn die Visionen häufen sich und Tom ist auf jeden Fall der Schlüssel.

 

Layout

Zunächst einmal fallen die zwei großen, gelb-weißen Blüten auf, die zwei der Ecken des Covers zieren. Die Schrift ist leicht verschnörkelt, aber klar zu lesen. Der Hintergrund ist nebulös und bietet damit einen erstklassigen Rahmen zur Geschichte. Man weiß sofort, was einen erwartet…beziehungsweise, man weiß es nicht.

Und genau das ist es, was neugierig macht. Ein Titel, der sich fremd anhört, ein Cover, welches durch seine türkise Farbgestaltung wirkt und eine Schriftart, die man einfach sofort sieht. So hat ein Buch bei mir schon gewonnen, denn dann nehme ich es in die Hand und ese den Klappentext. Sehr schön gemacht!

 

Fazit

Ich muss gestehen, dass ich die ersten hundert Seiten eher unspektakulär fand. Nina erzählt mir ihre Geschichten, durch kurze Rückblenden lerne ich ihre Vergangenheit kennen. Nina berichtet von ihren Visionen und lernt dann Tom kennen. Er ist sofort begeistert von Nina und baggert auf dezente aber offene Art und Weise. Bis zu diesem Punkt, während die Geschichte in Deutschland spielt, würde ich sagen, Liebesroman mit einem Touch Drama und Mystik. Nicht besonders spannend, aber irgendwie süß, weil ich Toms Charme und seiner Coolness einfach verfiel. Hallo? Welche Frau würde sich nicht gerne so umgarnen lassen, den Spitznamen Engel erhalten und sich über ein geschenktes Kleid, Schuhe und Schmuck freuen?

Aber dann. Der Anruf aus Hawaii. In Toms Heimat ist was Schreckliches mit einem Familienmitglied passiert und Nina beschließt, Tom zu begleiten.

Ich steig also mit Nina ins Flugzeug und Bämm, es gab kein entrinnen mehr. Ich war mittendrin in einer großen und reichen Familie im Paradies von Hawaii. Eine mystische Geisterwelt hieß mich ebenfalls Willkommen und ich wurde in die Geheimnisse und Bräuche von Hawaii mitgenommen und durfte sie druch Ninas Augen sehen.

Astrid Rose ließ Ninas Blickwinkel der Geschichte dank der flüssigen und einfachen Sprache so lebendig wirken, dass ich dachte, ich selber erlebe diese ganzen Dinge. Ich war einfach nicht mehr auf meinem Sofa, sondern in Hawaii. Ich war Nina. Und wenn das ein Buch schafft, dann kann das nur noch Liebe sein.

 

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