Handlung

Als Tessa auf der Intensivstation erwacht leidet sie an Amnesie. Nur noch an ihren Namen erinnert sie sich und sie weiß, dass sie sich im Jahr 2100 befindet. Alles andere ist einfach weg. Sie bekommt Milo an ihre Seite, der ihr helfen soll, Licht ins Dunkel zu bringen. Immer wieder kommt Tessa das Bild eines Jungen in den Sinn. Finn. Nach und nach setzt Tessa die Stücke der Vergangenheit zusammen und sie deckt die Wahrheit über das Projekt Frozen Time auf, in der auch Tessa und Finn verwickelt sind.

Layout

Allein beim Anblick des Covers wird einem kalt. Ein dunkelhaariges Mädchen schaut einen durch eine Art Eisschicht an. In Pink, mit klarer Schrift ist der Titel auf dem Cover zu finden. Mich, als sehr visuelle Käuferin, spricht dieses Cover sehr an. Wenn man den Schutzumschlag entfernt, dann ist das Bucht nur noch leuchtend Pink und auf dem Buchrücken steht in weiß der Titel. Das schreit förmlich: Lies mich!

Fazit

Ich habe das Buch auf der Frankfurter Buchmesse gekauft und mir eine Widmung ins Buch schreiben lassen. Ich war von der Lesung, die Katrin Lankers auf der Messe gegeben hat, total begeistert. Eigentlich hatte ich, nach „Panem“ und „Die Auswahl“, die Nase voll von dystopischen Romanen. Aber die Lesung hat mich so mitgenommen, dass ich dann doch wissen wollte, wie es weiter geht.

Ich bin froh, dass ich das Buch mitgenommen habe. Tessa erzählt ihre Geschichte, nachdem sie auf der Intensivstation aufwacht und ich erlebe Tessas Kampf um die Erringung ihres Gedächtnisses durch ihre Augen. Alle dystopischen Details sind so intensiv beschrieben, dass ich sie sehen konnte ich genau wusste, wie die Schauplätze aussahen. So hatte ich keine Probleme ins Jahr 2100 einzutauchen. Vor allem die medizinischen Details haben mich als Arzthelferin sehr fasziniert.

Die Spannung wird sofort auf den ersten Seiten aufgebaut und Katrin Lankers versteht es, diese Spannung aufrecht zu erhalten. Ich dachte immer, ja, jetzt habe ich die Lösung, ich hab alles durchschaut. Aber das war dann doch ein Schuss in den Ofen. So einfach machte es mir die Autorin dann doch nicht. Ganz im Gegenteil. Es wurde noch erschreckender.

Ich fand es sehr erfrischend, dass diese Geschichte in nur einem Buch geschrieben wurde. Natürlich hätte man das alles noch mehr ausschmücken können und die Revolte und Aufdeckung der Geheimnisse strecken können. Aber mal ehrlich, Trilogien dieser Art haben wir doch echt genug.

Frozen Time war genau richtig, spannend und einfach grandios zum weglesen.

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